Schulstart

Der Schulstart ist ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit Ihres Kindes, er bringt viele grundlegende Veränderungen für das Familienleben mit sich.

In diesem Artikel haben wir zu einigen Eckpfeilern rund um die Einschulung ein paar Tipps und Anregungen für Sie zusammengefasst.

Ist mein Kind soweit?

Die Schulreife wird durch die geistige, körperliche und seelische Entwicklung bestimmt. Finden Sie, dass Ihr Kind doch noch etwas zu verträumt ist? Sprechen Sie den Kinderarzt und die Erzieherinnen im Kindergarten ruhig darauf an.

Auch die Früherkennungsuntersuchung U9 zwischen dem 60. bis 64. Lebensmonat gibt wichtige Hinweise. Hier werden unter anderem die Sprachfähigkeit sowie die geistige Entwicklung Ihres Kindes getestet. Ob Ihr Kind mit fünf oder erst mit sieben Jahren eingeschult wird, hängt aber letztendlich vom Ergebnis der schulärztlichen Untersuchung ab.

Der erste Schultag

Der Einschulungstag ist ein wichtiger Schritt im Leben des Kindes. Nicht nur für das Kind ist das ein aufregender Moment.

Wenn ohnehin schon viel Neues auf ihr Kind einprasselt, kann es hilfreich sein gut zu planen. Das gibt Zuversicht und Sicherheit. Eltern und Kinder sollten daher vorher genau besprechen, wer das Kind an seinem ersten Schultag begleitet oder was ggf. noch für den Nachmittag geplant ist. Eltern, die mit ihrem Kind den Tagesablauf genau besprechen, vermitteln Sicherheit. So kann Ihr Kind besser einschätzen, was es erwartet.

Das gilt auf für den Morgen vor dem Schulweg: Wer am Abend etwas zum Anziehen für den nächsten Tag raussucht und den Wecker etwas früher stellt, gewinnt Zeit und vermeidet unnötigen Stress am Morgen.

Es ist außerdem wichtig, dass Eltern positiv von der Schule sprechen.

Floskeln wie "Jetzt beginnt der Ernst des Lebens", können Kinder verunsichern.

Sicher zur Schule

Die meisten Gemeinden haben Schulwegpläne, auf denen die sichersten Wege zur Schule eingezeichnet sind. Informieren Sie sich darüber.

Z.B. hier:

Schulwegplan, Grund- und Mittelschulen Germering

Schulwegplan, Grundschule Süd, Puchheim

  • Üben Sie den Schulweg mit Ihrem Kind. Machen Sie es auf mögliche Gefahrenstellen aufmerksam. Am Besten den Hinweg morgens und den Rückweg mittags oder nachmittags üben, da sich die Verkehrslage je nach Tageszeit stark unterscheiden kann und so dann auch der Wirklichkeit des Schulwegs entspricht.

  • Besprechen Sie auch Ausnahmesituationen wie z.B. Baustellen auf dem Weg.

  • In den ersten Wochen kann ein Erwachsener als Begleitperson die Kinder auf dem Weg zur Schule unterstützen. Laufgemeinschaften mit anderen Kindern machen den Schulweg sicherer.

  • Achten Sie auf helle oder reflektierende Kleidung.

  • Vermeiden Sie Hektik – also Kinder, die gerne trödeln, lieber etwas früher losschicken.

  • Zum Erlernen des Schulwegs gehört es auch, Ihrem Kind zu vermitteln, dass es nicht mit Fremden mitgehen oder zu ihnen ins Auto steigen darf. Besprechen Sie solche Szenarien und erklären Sie Ihrem Kind, wie und wo es Hilfe findet.

  • Tauschen Sie zum Schluss die Rollen mit Ihrem Kind: "Jetzt bringst du mich mal zur Schule !" um zu sehen, ob ihr Kind den Weg und mögliche Gefahrenstellen verinnerlicht hat.

Der Schulranzen

So sollte der Schulranzen sein:

  • Leicht und hoch, wie ein langes Rechteck

  • Farbig, mit rückstrahlenden Elementen

  • Mit gepolsteter, verstärkter Rückwand

  • Mit gepolstertem, leicht verstellbarem Gurt

  • Mit mehreren Fächern, auch fürs Pausenbrot

  • Mit dem GS-Zeichen oder der DIN-Nummer 58124 ausgezeichnet

Mit Heften und Co sollten Sie mit dem Kauf noch warten bis die Schule begonnen hat oder Sie im Vorfeld eine Liste der Schule bekommen.

Inhalte fürs Federmäppchen wie Radiergummi und Linal sind auch eine schöne Idee für die Schultüte.

Die erste Zeit in der Schule ist für die Kinder eine anstrengene Zeit und kann ein Kind auch überfordern. Eltern sollten jetzt viel Mitgefühl und Interesse für ihre Kinder zeigen. Tipps und Infos finden Sie auch im Bayerischen Erziehungsratgeber: https://www.baer.bayern.de/entwicklung-von-0-bis-18/das-schulkind/

Bei Bedarf suchen Sie das Gespräch zu Lehrkräften und der Sozialpädagogischen Unterstützung an der Schule.

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